Die richtige Leuchte für jede Situation

Eine clever platzierte Beleuchtung sorgt für stimmungsvolle Atmosphäre im Garten. Um das Lichtspiel im Außenbereich möglichst ideal zu gestalten, sollten Sie in einem ersten Schritt einen Beleuchtungsplan erstellen und wichtige Informationen zusammentragen: Wo sollen welche Leuchtmittel aufgestellt werden? Sind Besonderheiten des Geländes zu beachten, beispielsweise Unebenheiten des Bodens? Möchten Sie die Installation selbst durchführen oder lieber einen Fachmann zu Rate ziehen?

Lampen im Garten sollten robust sein: Sie müssen Stürme, Regen, Schnee und Hagel überstehen, resistent gegen Schmutz und Staub sein und Stunden in der prallen Sonne aushalten. Deshalb sollten Sie für den Außenbereich nur Leuchtmittel verwenden, die mit der passenden Schutzklasse gekennzeichnet sind.


Die Schutzklassen für den Außenbereich im Überblick:

IP23 = Schutz vor leichtem Sprühwasser: Geeignet für überdachte Bereiche, die nur sehr selten mit Schmutz und Wasser in Berührung kommen.
IP44 = Guter Schutz gegen Spritzwasser: Geeignet für nicht überdachte Hauswände.
IP65 = Schutz gegen Strahlwasser, staubdicht: Geeignet für eine Montage in Bodennähe in nicht überdachten Bereichen.
IP67 = Wasserdicht bei zeitweiligem Untertauchen: Geeignet um Wasserflächen, wie Teiche und Pool zu illuminieren.
IP68 = Wasserdicht bei dauerhaftem Untertauchen: Geeignet für Unterwasserbeleuchtung.


Installation auch mit Niedervoltsystemen

Mittels Transformatoren kann die Spannung eines 230-Volt-Anschlusses auf zwölf Volt heruntergeregelt werden. Mit dem sogenannten Niedrigvoltsystem kann auch ein Laie problemlos umgehen. Wenn Sie auf ein komplexes System setzen, sollten Sie für ausreichend Schalter sorgen, um die einzelnen Lichtelemente nach Bedarf ein- und auszuschalten. Selbstverständlich ist auch eine intelligente Steuerung von Lichtsystemen mittels Smartphone-App möglich.

Lampen mit einem 230-Volt-Anschluss sollten generell durch einen Fachmann montiert werden. Falls Sie mehrere Lampen einsetzen möchten und nur wenige Steckdosen zur Verfügung haben, können Sie eine Energiesäule einsetzen, mit der Sie beispielsweise am Wegesrand oder an der Terrasse eine gute Stromversorgung gewährleisten. Die Kabel für die Grundversorgung der Energiesäule sollten aus Sicherheitsgründen rund 60 Zentimeter unter der Erde liegen. Zur schöneren optischen Gestaltung kann die Energiesäule verkleidet werden – zum Beispiel durch eine Polyesterabdeckung, die wie ein natürlicher Felsen wirkt.


So installieren Sie Ihre Gartenbeleuchtung Schritt für Schritt:

  • Entwerfen Sie einen detaillierten Plan Ihres Beleuchtungsprojekts
  • Kaufen Sie einen Trafo, der für Ihr Lichtsystem ausreichend ist. Dazu addieren Sie die Wattzahlen der einzelnen Lampen. Die Summe sollte nicht größer sein als die Leistung des Transformators
  • Verlegen Sie die Anschlusskabel vom Trafo ausgehend. Achten Sie dabei darauf, dass die Kabel nicht im Weg liegen oder bei Gartenarbeiten versehentlich beschädigt werden können
  • Um eine ansprechendere Optik zu erzielen, können Sie die Kabel möglichst geschickt unter Kies, Rindenmulch oder Pflanzen verstecken
  • Schließen Sie die Lampen an das Stecksystem an. 


Wir beraten Sie gerne

Sie möchten lieber, dass ein Profi in Ihrem Garten Hand anlegt? Dann sprechen Sie uns gerne an! Unsere Beleuchtungsexperten übernehmen Ihr Projekt gerne von der Planung bis hin zur Installation.



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Gartenbeleuchtung: Die richtige Installation