Energieeffizienz erhöhen

Als Fördergeber belohnt die KfW und BEG Hausbesitzer, die ihre Haustür ersetzen oder erneuern – und damit die Energieeffizienz ihres Hauses verbessern. Außerdem darf die neue Tür maximal einen U-Wert von 1,3 W/(m²K) haben. Mit dem U-Wert wird der Wärmeverlust durch die Haustür beschrieben. Er gibt die Wärme an, die pro Stunde und Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied von einem Grad Celsius zwischen innen und außen, verloren geht. Je niedriger der Wert ist, desto besser ist die betreffende Tür gedämmt. Der zulässige zulässige U-Wert von Haustüren nach der EnergieEinsparVerordnung liegt bei 1,8 W/(m²K). Für eine Förderung durch die KfW darf der U-Wert maximal 1,3 W/(m²K) betragen.

Bis 12.000 Euro Förderung

Die Förderung muss vor Liefer- und Leistungsvertrag durch einen Energieberater im jeweiligen Förderinstitut beantragt werden. Bezuschusst wird der Kauf und Einbau einer neuen Tür mit höchstens 20% der förderfähigen Kosten bis maximal 12.000 Euro je Wohneinheit. Bei Neubauten ist der Zuschuss über die Effizienzhaus-Förderung mit abgedeckt. Beantragen Sie die Förderung am besten durch einen Energieberater über das Förderprogramme BEG EM.

Außerdem können Haus- und Wohnungsbesitzer bei der Förderbank einen Kredit von bis zu 50.000 Euro für den Einbau einer neuen Haustür beantragen. Auch für die Überarbeitung alter Haustüren, beispielsweise durch eine Neuverglasung, sind Fördermittel möglich.
 

Zusätzliche Förderung für Einbruchsschutz

Wer einen verbesserten Einbruchsschutz möchte, hat ebenfalls die Chance, von der KfW einen Zuschuss zu erhalten. Die Bank unterstützt über ihr Programm 455-E einbruchhemmende Investitionen in einer Höhe bis 1.000 Euro mit bis zu 20% Zuschuss. Für Maßnahmen, die die 1.000-Euro-Grenze überschreiten, winken 10% Zuschuss. Möglich ist ein Zuschuss bis zu 1.600 Euro für Maßnahmen zum Einbruchschutz.
Voraussetzung ist, dass die neue Haustür mindestens zur Widerstandsklasse RC2 gehört und einen U-Wert von höchstens 1,3 W/(m²K) hat. Um eine Förderung zu erhalten muss ein Fachbetrieb den Einbau übernehmen. Unsere Berater helfen Ihnen gerne bei der Suche. 
 

Antragsberechtigigung auf Förderung

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften
  • natürlichen Personen, die Ein-oder Zweifamilienhäuser mit höchstens zwei Wohneinheiten besitzen oder Eigentümern von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergesellschaften sind, gestellt werden. 

Informationen zu unserem BayWa Baustoffe Förderservice inklusive Fördermittelabfrage finden Sie unter www.baywa-baustoffe.de/foerdermittel

pdf Praxistipp

Neue Haustür: Förderung durch die KfW (Update)

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