Energieeffizienz erhöhen

Als Förderbank belohnt die KfW Hausbesitzer, die ihre Haustür ersetzen oder erneuern – und damit die Energieeffizienz ihres Hauses verbessern. Außerdem darf die neue Tür maximal einen U-Wert von 1,3 W/(m²K) haben. Mit dem U-Wert wird der Wärmeverlust durch die Haustür beschrieben. Er gibt die Wärme an, die pro Stunde und Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied von einem Grad Celsius zwischen innen und außen, verloren geht. Je niedriger der Wert ist, desto besser ist die betreffende Tür gedämmt. Der zulässige zulässige U-Wert von Haustüren nach der EnergieEinsparVerordnung liegt bei 1,8 W/(m²K). Für eine Förderung durch die KfW darf der U-Wert maximal 1,3 W/(m²K) betragen.

Bis 5.000 Euro Förderung

Die Förderung muss vor Beginn der Sanierung durch einen Energieberater beantragt werden. Die KfW bezuschusst den Kauf und Einbau einer neuen Tür mit höchstens zehn Prozent der förderfähigen Kosten bis maximal 5.000 Euro je Wohneinheit. Bei Neubauten ist der Zuschuss über die Effizienzhaus-Förderung mit abgedeckt. Die Förderung muss vor Beginn der Sanierung durch einen Energieberater über das Programm 430 „Effizient sanieren“ beantragt werden.

Außerdem können Haus- und Wohnungsbesitzer bei der Förderbank einen Kredit von bis zu 50.000 Euro für den Einbau einer neuen Haustür beantragen. Auch für die Überarbeitung alter Haustüren, beispielsweise durch eine Neuverglasung, sind Fördermittel möglich.

Zusätzliche Förderung für Einbruchsschutz

Wer einen verbesserten Einbruchsschutz möchte, hat ebenfalls die Chance, von der KfW einen Zuschuss zu erhalten. Die Bank unterstützt über ihr Programm 455-E einbruchhemmende Investitionen in einer Höhe bis 1.000 Euro mit bis zu 20 Prozent Zuschuss. Für Maßnahmen, die die 1.000-Euro-Grenze überschreiten, winken zehn Prozent Zuschuss. Möglich ist ein Zuschuss bis zu 1.600 Euro für Maßnahmen zum Einbruchschutz.
Voraussetzung ist, dass die neue Haustür mindestens zur Widerstandsklasse RC2 gehört und einen U-Wert von höchstens 1,3 W/(m²K) hat. Um eine Förderung zu erhalten muss ein Fachbetrieb den Einbau übernehmen. Unsere Berater helfen Ihnen gerne bei der Suche. 

So stellen Sie den Antrag auf Förderung

Anträge auf Fördermittel können von natürlichen Personen, die Ein-oder Zweifamilienhäuser mit höchstens zwei Wohneinheiten besitzen oder Eigentümern von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergesellschaften sind, gestellt werden. Innerhalb von zwölf Monaten ist maximal ein Antrag auf Förderung pro Gebäude bei der KfW möglich. Alle Anträge sind vor Beginn der Maßnahmen einzureichen

Informationen zu unserem BayWa Baustoffe Förderservice inklusive Fördermittelabfrage finden Sie unter www.baywa-baustoffe.de/foerdermittel

 

 

Unser Praxistipp als Download

 

pdf Praxistipp

Neue Haustür: Förderung durch die KfW

 

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