Präventiver Einbruchsschutz

Die Polizei erfasst jährlich über 150.000 Einbruchsversuche in Deutschland. Damit diese nur ein Versuch bleiben, sollten Hausbesitzer mit präventivem Einbruchsschutz vorsorgen. Neben dem Material entscheidet daher auch die Verriegelung über die Qualität einer Haustüre. Am wichtigsten ist jedoch, dass die Tür auch tatsächlich abgeschlossen ist.

Mehrfachverriegelungen

Nur die wenigsten Haustüren haben heutzutage noch ein einfaches Standardschloss. Stattdessen setzen die meisten Hersteller auf Mehrfachverriegelungen, die zusätzliche Sicherheit bieten. Die Bandbreite erstreckt sich von drei bis zu 17 Verriegelungspunkten.

Automatikverriegelung

Wer Sicherheit und Komfort vereinen möchte, sollte sich deshalb für eine Automatikverriegelung entscheiden. Durch das bloße Zuziehen der Haustüre werden alle im Schloss verbauten Verriegelungen automatisch aktiviert. Somit wird die Tür ohne Zutun der Bewohner optimal verschlossen. Die Automatikverriegelung wird selbstverständlich auch von Versicherungen anerkannt. Wer gänzlich auf den traditionellen Schlüssel verzichten will, dem stehen zahlreiche elektronische Zugangsmöglichkeiten offen, beispielsweise Fingerprint, Zahlencode oder Transponder.

Schwenkriegelschloss/Hakenverriegelung

Schwenkriegel oder auch Hakenverriegelungs-Schlösser machen es unerwünschten Eindringlingen schwer. Denn die Riegel der Schlösser schwenken beim Absperren nicht waagrecht aus dem Türblatt, sondern haken sich beim Schließen von oben oder unten fest in das Schließstück im Türrahmen. Da die Riegel länger sind als bei herkömmlichen Schlössern und sich nicht einfach zurückdrücken lassen, bieten sie optimalen Einbruchschutz.

Geprüfte Sicherheit

Wem das richtige Schloss noch nicht genügt, der sollte sich für eine Haustür entscheiden, deren Sicherheit geprüft wurde. Bei den Prüfungen wird innerhalb eines fest definierten Zeitraums mit verschiedenen Werkzeugen ein Einbruchsversuch nachgestellt. Die Ergebnisse dieser Prüfung-Szenarien bestimmen, welche Sicherheitsstufe die Tür bekommt. Je höher die Klasse desto besser der Schutz gegen Einbruch.

Um die Anforderungen an die jeweiligen RC-Einstufung zu erreichen werden zusätzliche Modifikationen wie Aushebelsicherungen, Verbundsicherheitsgläser (z.B. P4A, P5A, P6A), zusätzliche Befestigung der Füllung im Türflügel durch die Hersteller an den Haustüren durchgeführt. Für Häuser und Wohnungen empfehlen wir mindestens die Widerstandsklassen RC 2 und RC 3. Türen mit den Klassen RC 4 bis RC 6 werden meist in gewerblich genutzten Gebäuden verbaut.

 

 

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Sichere Haustür-Verriegelungen: Keine Chance für Einbrecher

 

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