Der Oktober ist die ideale Zeit, um neue Obstgehölze zu pflanzen. Mit dem Schnitt sollten Sie allerdings bis zum nächsten Frühjahr warten. Achten Sie beim Pflanzen darauf, dass die Veredelungsstelle des Baums etwa fünf Zentimeter über der Erde liegt. Sehr empfindliche Obstbäume, etwa Pfirsiche, sollten erst im Frühling in den Boden gesetzt werden.

Da die Temperaturen im Oktober schon unter 0 Grad sinken können, sollten frostempfindliche Kübelpflanzen jetzt in ihr Winterquartier im Haus oder im Wintergarten umsiedeln. Ideal ist ein heller Platz mit Temperaturen zwischen sechs und zwölf Grad.

Die im Freiland verbleibenden Pflanzen sollten Ende Oktober ebenfalls mit Vlies oder Jute geschützt werden. Winterbeete freuen sich über eine Lage Kompost und Mulch. Die frostempfindlichen Veredelungsstellen von Obstbäumen werden durch angehäufelte Erde oder Mulch bedeckt. Winterharte Kübelpflanzen setzten Sie am besten auf eine Styropormatte und schützen Sie mit Bastmatten vor Frostschäden.

Wenn der Sommer auf dem Rasen hässliche Spuren hinterlassen hat, haben Sie im Oktober die letzte Gelegenheit, kleinere kahle Stellen nachzusähen. Größere Schönheitsreparaturen sollten Sie sich für den Frühling aufsparen.

Wer einen Gartenteich hat, sollte ihn im Herbst mit einem Netz vor herabfallenden Blättern schützen. Alternativ können Sie das Laub aber auch regelmäßig mit einem Rechen von der Wasseroberfläche entfernen.

Planen Sie im nächsten Jahr ein neues Blumenbeet? Dann können Sie im Oktober bereits die Vorarbeit leisten und den Boden an der Stelle umgraben. Die groben Schollen können Sie einfach liegen lassen – der Frost zerteilt die Erde selbstständig in kleinere Stücke. 

 

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