Es gibt viele Gründe, die für eine Drainage in Ihrem Garten sprechen. Der wichtigste: Sie verhindert Feuchtigkeitsschäden an Ihrem Haus. Denn Regenwasser, das nicht abläuft, wird nicht nur zu Staunässe auf der Oberfläche, sondern kann auch Bauteile angreifen. Die Gebäudesubstanz wird beschädigt, Risse oder Pilze bilden sich. Auch Frostschäden können entstehen.
Besonders bei schweren Böden ist eine Drainage unumgänglich. Sie werden auch bindige Böden genannt, sind sehr lehm- und tonhaltig und daher sehr kompakt. Sie können viel Wasser aufnehmen, das aber nur sehr langsam absickert. Staunässe ist die Folge. Eine Drainage sollten Sie immer unter und hinter festen Bauteilen wie Gartenmauern, Fassaden oder Garagen anlegen. Wichtig: Vergessen Sie die Entwässerung in der Einfahrt nicht. Sie befindet sich im Normalfall an der Grundstücksgrenze. Läuft dort das Wasser nicht ab, gelingt es in den öffentlichen Bereich. Das sollten Sie in jedem Fall vermeiden.
Nicht ablaufendes Wasser hat nicht nur Auswirkungen auf die festen Bauteile, sondern auch auf den Garten. Die Wurzeln ersticken, das Unkraut bildet sich rasant, Pflanzenkrankheiten entstehen und breiten sich aus. Den Boden können Sie in der Folge nur sehr schwer bearbeiten. Und: Nutzen können Sie einen Garten mit sumpfiger Oberfläche auch nur sehr wenig bis gar nicht.
Zusammengefasst: Eine hochwertige Drainage ist eine gute Investition, die sich auszahlt. Denn die Kosten, die Feuchtigkeit und Staunässe an Haus, Garten und anderen Bauteilen auf Ihrem Grundstück verursachen kann, sind deutlich höher.