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Wohl kein anderer Bodenbelag ist so zeitlos schön wie das Parkett. Böden aus echtem Holz und rustikale Dielen schaffen eine besondere Atmosphäre, sind sehr langlebig und haben einen natürlichen Charakter. Das macht sie seit Jahrzehnten zu einem der beliebtesten Bodenbeläge.
Im BayWa Baustoffe Standort in Ihrer Nähe finden Sie eine große Auswahl an Parkettböden in verschiedenen Holzarten, Formen und Mustern. Unsere Experten und Expertinnen vor Ort beraten Sie darüber hinaus auch zur Verlegung der Böden und erklären, auf welche Weise Sie Ihr neues Parkett perfekt veredeln können – damit seine ganze Schönheit zum Ausdruck kommt und Sie es ein Leben lang genießen können.
Sie haben noch nicht entschieden, welches Parkett es in Ihrem Zuhause sein soll? Oder haben Sie schon eine Idee, möchten sich aber weitere Informationen vom Experten einholen? Wir haben das Wichtigste zum Thema Parkett für Sie zusammengefasst, beantworten häufig gestellte Fragen und stellen unsere Top-Partner für Parkettböden vor.
Das Parkett ist als Bodenbelag seit Jahrzehnten sehr beliebt. Die Platten, die sich mittlerweile häufig aus mehreren Schichten zusammensetzen, sind in verschiedenen Holzarten erhältlich – zum Beispiel in Birke, Buche oder Eiche.
Parkett wird meist „schwimmend“ verlegt oder zu einer Fläche verklebt. Die Formen und Muster sind vielfältig: Oft findet man zum Beispiel Stab- und Langdielen oder Fischgrätmuster. Auch rustikale Landhausböden stehen hoch im Kurs.
Parkettböden bieten einige Vorteile gegenüber anderen Belegen. Sie bestechen durch eine besonders edle, natürliche Optik, an die wohl kein anderer Fußbodenbelag herankommt. Zudem sind sie als reines Naturprodukt nachhaltiger als zum Beispiel Laminat oder Vinyl, denn Holz wächst nach. Und: Es hält quasi ewig, muss also nicht nach einigen Jahren ausgetauscht, sondern lediglich geschliffen, neu geölt oder lackiert werden.
Weitere Pluspunkte sind die einfache Reinigung und die offenporige Struktur. Sie sorgt dafür, dass das Holz Luftfeuchtigkeit auf- und wieder abgibt – Holz „atmet“, und das ist gut für das Raumklima.
Parkettboden ist in verschiedenen Holzarten erhältlich, die sich in ihren Eigenschaften wie Farbe, Härtegrad und Maserung voneinander unterscheiden. Wir stellen Ihnen die beliebtesten Parketthölzer kurz vor.
Parkett aus Eichenholz ist ein echter Klassiker. Eiche ist sehr robust und ebenso elastisch. Der braune, angenehme Farbton des Eichenholzes integriert sich hervorragend in jede Inneneinrichtung, wird unter UV-Licht mit der Zeit jedoch dunkler. Eichenparkett hat eine gleichmäßige Maserung und hält starker Beanspruchung stand.
Die Buche ist ein helles Holz. Buchenparkett trägt dementsprechend zu einer freundlichen Raumatmosphäre bei. Die Maserung ist gleichmäßig und wirkt beruhigend. Buchenholz gilt als hart und ist deswegen für die meisten Räume eine sehr gute Wahl.
Ahorn ist eines der hellsten Parketthölzer. Es ist mittelmäßig hart, robust und elastisch zugleich. Das macht Ahorn zu einem beliebten Parkettholz, das in jeden Raum passt – auch dank einer ruhigen Maserung, die sich unauffällig in die Umgebung einfügt.
Die Esche zeichnet sich durch ihre Härte und ihre hohe Biegefertigkeit aus. Das macht sie auch für viel genutzte Räume zu einer sehr guten Wahl. Eschenparkett ist relativ hell, der Farbton reicht von weiß-gelblich bis gelblich-grau.
Zu den dunkleren Hölzern zählt Nussbaum mit seinem dunkelbraunen, für Nuss charakteristischen Farbton. Nussbaum hat einen mittleren Härtegrad. Seine starke Maserung verleiht dem Nussbaumparkett eine rustikale Anmutung.
Heller als Nussbaum- kommt das Kirschbaumparkett daher. Der Farbton ist rötlich-braun und gibt dem Parkettboden eine elegante Note. Die Hölzer sind mittelhart. Die gleichmäßige Maserung trägt zum ruhigen Gesamtbild bei, das das Kirschbaumparkett vermittelt.
Elegant, rustikal oder modern: Parkettböden gibt es in verschiedenen Formen und Mustern, die jeweils eine spezielle Raumatmosphäre schaffen. Wir haben die beliebtesten Varianten für Sie zusammengestellt und erklären, was sie besonders macht.
Es ist wie mit der Mode: Alte Bodenbeläge liegen wieder im Trend. So auch das Fischgrätparkett. Den Namen verdankt es seiner Verlegeart, denn die einzelnen Elemente werden zu einem Muster angeordnet, das an ein Fischskelett erinnert. Die klassische Optik kommt besonders in großen Räumen hervorragend zur Geltung.
Der Landhausboden ist ein weiterer zeitloser Parkett-Klassiker. Die Platten gibt es in verschiedenen Holzarten wie Eiche oder Kiefer. Sie bilden aneinandergelegt einen durchgängigen Deckbelag. Charakteristisch ist die natürliche, rustikale Optik, die eine gemütliche Atmosphäre schafft. Landhausböden gelten als langlebig.
Der Name nimmt es vorweg: Schiffsböden erinnern an den Belag eines Schiffsdecks. Der Boden setzt sich aus vielen kleinen Stabelementen zusammen, die nebeneinander versetzt angeordnet werden. Schiffsböden bestehen meist aus Eiche und passen zu klassischen ebenso wie zu modernen Einrichtungen.
Die Stab-Optik ist eine der beliebtesten Parkett-Varianten. Die Stäbe werden mit dem Nut-Feder-Prinzip zusammengefügt, sodass keine Fugen entstehen. Ein weiterer Vorteil ist die Vielfalt, denn die Stäbe können zu individuellen Mustern angelegt werden. Parkett in Stab-Optik ist robust und gibt in jedem Raum eine gute Figur ab.
Parkett in Strip-Optik wird in kleinen Streifen verlegt. Das so entstehende Gesamtbild verleiht dem Raum maximale Individualität. Die Strip-Optik zählt zu den moderneren Parkett-Designs und wird als sehr lebhaft wahrgenommen.
Das Langriemen-Parkett verlegen Sie in schmalen Breiten. Die einzelnen Platten bieten weniger Platz als zum Beispiel jene der Landhausböden. Sie sind deswegen günstiger und bieten sich hervorragend für große Flächen an. Aufgrund seiner Optik lässt das Langriemen-Parkett einen Raum größer und länger erscheinen.
Systemdielen werden in Rastergrößen hergestellt und sind in vielen verschiedenen Mustern verlegbar. Sie greifen nicht – wie beispielsweise bei der Stab-Optik – mit verschiedenen Nut- und Federsystemen ineinander. So entsteht als große Einheit das Bild einer nicht endenden Diele.
Zwei Arten haben sich für das Verlegen von Parkettböden etabliert: Die sogenannte „schwimmende“ Verlegung und die Vollverklebung. Wir erklären, was sich hinter den beiden Möglichkeiten verbirgt und nennen ihre Vor- sowie Nachteile.
| Schwimmend: einfach, zeit- und kosteneffizient | Vollständig verklebt: hoher Geh- und Trittschall garantiert |
|---|---|
Der „schwimmende Boden“ ist eine sehr beliebte Art Parkett zu verlegen. Die Holzelemente liegen lose und werden durch die Seiten des Raumes gehalten – daher auch die Bezeichnung „schwimmend“. Eine Trittschalldämmung zwischen Boden und Untergrund ist empfehlenswert, da es nach einer losen Verlegung zu Vibrationen kommen kann. | Der Name nimmt es vorweg: Bei der vollständigen Verklebung werden die einzelnen Parkettelemente mit dem Boden per Klebstoff verbunden. Das Verbindungssystem, egal ob Klick- oder Nut- & Feder-Variante, spielt dabei keine Rolle. |
| Schwimmend: einfach, zeit- und kosteneffizient | Der „schwimmende Boden“ ist eine sehr beliebte Art Parkett zu verlegen. Die Holzelemente liegen lose und werden durch die Seiten des Raumes gehalten – daher auch die Bezeichnung „schwimmend“. Eine Trittschalldämmung zwischen Boden und Untergrund ist empfehlenswert, da es nach einer losen Verlegung zu Vibrationen kommen kann. |
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| Vollständig verklebt: hoher Geh- und Trittschall garantiert | Der Name nimmt es vorweg: Bei der vollständigen Verklebung werden die einzelnen Parkettelemente mit dem Boden per Klebstoff verbunden. Das Verbindungssystem, egal ob Klick- oder Nut- & Feder-Variante, spielt dabei keine Rolle. |
Nach der Wahl Ihres Parkettbodens folgt die Veredelung. Sie gibt dem Boden die von Ihnen gewünschte Optik und hebt unter anderem die Holzmaserung vor.
Handgehobelte Oberflächen sind sehr strapazierfähig. Da sie von Hand gehobelt werden, haben sie immer ein einzigartiges, individuelles Aussehen. Das Parkett ist sehr langlebig, ein Nachschleifen zu einem späteren Zeitpunkt ist in der Regel nicht notwendig. Handgehobelte Oberflächen passen sehr gut zum Landhausstil.
Für gebürstete Oberflächen sind eine robuste Optik und die harte Maserung charakteristisch. Sie entsteht durch das Bürsten in Faserrichtung, bei der die weicheren Teile des Holzes abgetragen werden. Kratzer sind auf gebürstetem Parkett weniger sichtbar als auf geschliffenem. Jedoch lässt sich die Oberfläche schwieriger reinigen.
Gehobelte Parkettoberflächen sind – das ist wenig verwunderlich – den handgehobelten ähnlich. Sie werden jedoch maschinell und nicht von Hand bearbeitet. Das Parkett hat einen rustikalen Touch und fühlt sich selbst bei einer Barfuß-Begehung sehr angenehm an.
Beim „Räuchern“ der Parkettoberfläche verändert sich der Holzfarbton durch die Zugabe einer Gerbsäure. Der Säuregehalt bestimmt den Farbton. Durch die Räucherung wird das Holz elastischer und erhält eine hohe Lichtstabilität. Es hellt also auch bei kontinuierlicher Sonneneinstrahlung nicht auf.
Durch das Kalken hellen dunklere Holzböden auf. Kalk öffnet die Poren des Holzes, die dann weiß befüllt und mit Wachs bestrichen werden. So verändert sich das Farbbild. Bei gekalkten Oberflächen kommt die Maserung des Holzes besonders gut zur Geltung.
Sägeschliff-Oberflächen zeichnen sich durch sehr feine Linien aus. Die Optik der Böden erweckt den Eindruck, dass sie gerade frisch aus dem Sägewerk kommen. Sie wirken authentisch und unbehandelt. Kurzum: Sie verkörpern Natürlichkeit.
Auch astveredelte Oberflächen bestechen durch ihre natürliche, rustikale Optik. Die echten Astanteile des Parketts werden über die Zeit weniger. Die Oberfläche ist relativ rau und bietet sich deswegen nicht für jeden Raum an – wie zum Beispiel das Kinderzimmer.
Bei der Wahl des geeigneten Parkettbodens gibt es verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. Wir beantworten die häufigsten Fragen vor dem Einkauf und geben wertvolle Tipps zur Pflege, damit Sie so lange wie möglich etwas von Ihrem neuen Parkettboden haben.
Bei der Parkettpflege gibt es verschiedene Aspekte zu beachten. Wir beantworten die wichtigsten Fragen in puncto Pflege:
Wir arbeiten bei BayWa Baustoffe mit Top-Herstellern von Parkettböden zusammen, die seit Jahrzehnten für hohe Qualität und eine große Modell-Vielfalt stehen. Ein langjähiger Partner ist unter anderem Ter Hürne.
Das Unternehmen Ter Hürne aus dem Münsterland setzt seit über 60 Jahren Maßstäbe bei Bodenbelägen. Zum Angebot des Familienbetriebs gehören unter anderem diverse Modelle und Designs an Parkett-, Laminat-, Design- und Vinylböden. Der Fokus liegt seit der Unternehmensgründung im Jahr 1959 auf der Verarbeitung von Holz – dem Grundstoff, der für Ter Hürne bis heute als Vorbild für smarte, alternative Werkstoffe für ein natürliches gesundes Wohnen dient.
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